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Die gesetzliche Rentenversicherung

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Die gesetzliche Rentenversicherung

Das Umlageprinzip der gesetzlichen Rentenversicherung garantiert, daß weder Finanzkonzerne noch deren Berater mit dem Geld aus der Altersvorsorge von Versicherten durchgefüttert werden. Gleichzeitig bietet sie einen hervorragenden Schutz gegen die Geldentwerter der EZB, denn gegen Inflation ist man versichert. Im Gegensatz zu Finanzprodukten a la Riester, Rürup und Direktversicherung. Grundsätzlich nicht versicherbar ist das Risiko, das von Kleptokraten im Staatsapparat und in der Finanzindustrie ausgeht.

Die Rendite von Pflichtbeiträgen 2010

Aus 100.- EUR Arbeitnehmer-Pflichtbeitrag resultierte im Jahre 2010 ein Rentenanspruch West von 0,85 EUR pro Monat (Rechnung). Bei Renteneintritt mit 65 und 13 Jahren Rentenbezug (Tod mit 78) erhielte man nach dem Stand von 2010 also für die eingezahlten 100.- EUR insgesamt 13 * 12 * 0,85 EUR = 132,60 EUR ausbezahlt. Das entspricht einer Rendite von 32,6 % (vor Steuern und Beiträgen).

Das Geheimnis der Rendite von Pflichtbeiträgen

Das kann nicht sein, werden einige sagen, denn bei einem Umlagesystem können, wenn 100.- einbezahlt werden, auch nur 100.- ausbezahlt werden. Richtig! Das Geheimnis der hervorragenden Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung liegt darin, daß der Arbeitgeber für jeden Pflichtbeitrag des Arbeitnehmers noch mal den gleichen Betrag oben drauf legen muß. Aus 100.- EUR Pflichtbeitrag des Arbeitnehmers werden also 200.- EUR, die in die Rentenkasse eingezahlt werden. Bezogen auf 200.- EUR sieht die Rendite wie zu erwarten negativ aus, denn durch die gesetzliche Rente werden eine Reihe weiterer Leistungen finanziert: Frühverrentung, Erwerbsminderungsrenten, diverse Anrechnungszeiten, Geschenke der Umverteiler aus dem Selbstbedienungsladen, ... und nicht zuletzt die Verwaltungskosten. Wer dagegen privat vorsorgt, muß auch privat bezahlen. Besonders pervers ist das Business-Modell der Direktversicherung mittels Entgeldumwandlung. Hier haben die Marionetten des Bundestages (MdB) dafür gesorgt, daß Arbeitgeber an der Rente von Arbeitnehmern sparen und Sozialbeiträge zu Lasten der Arbeitnehmer in die eigene Tasche wirtschaften können.

Halbierung der Rendite in den letzten 30 Jahren

Aus 100.- DM Pflichtbeitrag resultierte im Jahre 1980 ein Rentenanspruch West von 1,03 DM pro Monat (Rechnung). Bei Renteneintritt mit 65 und 13 Jahren Rentenbezug (Tod mit 78) erhielte man nach dem Stand von 1980 also für die eingezahlten 100.- DM insgesamt 13 * 12 * 1,03 DM = 160,68 DM ausbezahlt. Das entspricht einer Rendite von 60.68 % (vor Steuern und Beiträgen).

Zwischen 1980 und 2010 hat sich die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung nahezu halbiert. Obwohl die Polit-Funktionäre sich ständig für uns ins Zeug legen. Der Anschluß der DDR, die Einführung des Euros, die Bundeswehreinsätze unserer Grundwerte-Dschihadis, die Erweiterungen der EU, ... alles Dinge, die dafür sorgen, daß wir noch mehr arbeiten, noch mehr Steuern zahlen, noch höhere Sozialbeiträge abführen, noch später in Rente gehen, ...

Jährliche Mitteilung der Rentenversicherung

Jeder kann sich die persönliche aktuelle Rendite seiner gesetzlichen Rentenversicherung anhand der jährlichen Rentenmitteilung mittels der darin aufgeführten Größen der "Höhe der künftigen Regelaltersrente nach heutigem Stand" und des "selbst eingezahlten Rentenbeitrages" ganz einfach ausrechnen. Der Gesamtbetrag an Rente, den man nach heutigem Stand und beispielsweise 13-jährigem Rentenbezug ausbezahlt bekäme, ergibt sich aus der Höhe der künftigen Regelaltersrente nach heutigem Stand X 13 X 12. Diesen Betrag muß man nur noch zum selbst eingezahlten Rentenbeitrag ins Verhältnis setzen. Eine der jährlichen Rentenmitteilung entsprechende Mitteilung bekommen Sie hoffentlich auch für Ihre private Altersvorsorge. Aber Vorsicht: Während man bei der gesetzlichen Rente gegen Inflation versichert ist, muß bei den Finanzprodukten die Inflation durch Zinsen erwirtschaftet werden. Ob und wie das funktioniert, steht in den Sternen. Daher kann man bei den Finanzprodukten nicht so einfach den erhaltenen Rentenbetrag auf die voraussichtliche Dauer des Rentenbezuges hochrechnen. Auch bei der gesetzlichen Rente ist diese Hochrechnung nicht ganz unkritisch zu sehen. Zwar ist man gegen Inflation versichert, denn wenn aufgrund Inflation die Löhne um 6 % steigen, steigen auch die Einnahmen der Rentenkasse um 6 %. Somit können auch 6 % höhere Renten ausbezahlt werden. Grundsätzlich nicht versicherbar ist jedoch das Risiko durch Umverteiler, Kleptokraten oder sogenannte "Wohltäter", die "Geschenke" verteilen.

Besteuerung

Im Jahre 2040 wird das System der gesetzlichen Rentenversicherung komplett auf die nachgelagerte Besteuerung umgestellt sein. Das haben unsere Polit-Funktionäre nicht freiwillig gemacht, sondern das Verfassungsgericht hat sie in einem "Willensbildungs-Prozeß", der in den 80-iger Jahren begann, dazu gezwungen. Ausgangspunkt war die Ungleichbehandlung von Arbeitnehmern und Beamten, denn Beamte sorgen nicht vor und zahlen nur auf ihre Pension Steuern.

Sozialabgaben

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer werden bei Kranken- und Pflegekassenbeiträgen doppelt abkassiert: Im Erwerbsleben wird der gesamte Bruttolohn zugrunde gelegt, und bei der Rente wird erneut voll zugelangt. Das war nicht immer so. Es gab Zeiten, da wurde die Rente behandelt wie Erspartes. Da mußte man von der Rente überhaupt keine Sozialabgaben zahlen. Denn sie hat grundgesetzlich geschützten Eigentumscharakter! Gleichbehandlung von Pensionären und Rentnern hinsichtlich der Sozialversicherungsbeiträge: Fehlanzeige! Während dem Rentner ständig neue Lasten auferlegt werden, und die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung ständig sinkt, haben Pensionäre gut lachen. Die Höhe von Pensionen richtet sich auch nicht, wie bei Arbeitnehmern nach dem durchschnittlichen Monatslohn über ihr gesamtes Erwerbsleben, sondern nach der Höhe ihres letzten Gehaltes! Es gab Zeiten, da wurden angehende Pensionäre vor ihrer Pensionierung noch mal ordentlich befördert!

Die eigentlichen Gründe des Niedergangs

Alle gesetzlichen Pflichtversicherungen der Arbeitnehmer sind umlagefinanziert. Die Einnahmen hängen ausschließlich ab von

- der Zahl der versicherungspflichtigen Arbeitsplätze
- der Höhe der Löhne
- der Höhe der Beitragssätze

Die Ausgaben werden allein durch die Leistungen der Sozialkassen bestimmt. Wegen des Umlageprinzips wird nichts angespart, die Ausgaben werden durch die Einnahmen finanziert. Schulden machen ist den Sozialkassen verboten.

Osterweiterung: Anschluß der DDR

Durch das geniale Prinzip der Umlagefinanzierung kann man eine Rentenversicherung aus dem nichts von einem Tag auf den anderen einführen. Wie in den Anschlußgebieten der DDR. Das klappt immer, gäbe es nicht einen kleinen Schönheitsfehler: Es braucht Arbeitnehmer, die zu vernünftigen Löhnen arbeiten. Die ostdeutschen Industrie wurde jedoch durch die Einführung der D-Mark ausgelöscht. Mit einem Schlag sind die vorwiegend osteuropäischen Märkte weggefallen. In der darauf folgenden Privatisierung konnten westdeutsche Unternehmer Milliardenwerte für einen Appel und ein Ei in ihre Gewalt bringen und jede Konkurrenz ausschalten bzw. im Keim ersticken. Denn beim Ausverkauf des Volkseigentums der DDR durch die Treuhand wurden ostdeutsche Unternehmen ausschließlich nach dem Ertragswertverfahren bewertet. So gingen Sachwerte in Milliardenhöhe quasi für nichts über den Tisch. Das hat der erste Chef der Treuhand nicht überlebt. Dessen Liquidation läßt vermuten, daß mit diesem Raubzug wohl einige nicht mit einverstanden waren. Und das dürften nicht nur linke Spinner gewesen sein. Bedankt haben sich die westdeutschen Unternehmer, indem sie die Ostdeutschen auf die Straße gesetzt haben oder zu Billig(st)löhnen beschäftigen. So gab es im Osten plötzlich ca. 6 Mio Arbeitslose. Ohne sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu guten Löhnen keine vernünftigen Einnahmen der Rentenkasse, also müssen die Rentner in die Bresche springen und Einbußen hinnehmen. Katastrophal auch die Ausgabenseite: Direkt nach dem Anschluß bekamen ostdeutsche Rentner im Mittel eine deutlich höhere Rente als Westdeutsche, denn systembedingt herrschte in DDR durchgehende Vollbeschäftigung. Und in der DDR mußten schon damals auch die Frauen arbeiten. Der Kahlschlag durch die westdeutsche Industrie und das daraus resultierende Mißverhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben hat das Rentensystem zeitweise an den Rand des Kollapses gebracht. Verschärfend leitete Norbert Blüm eine Welle von Frühverrentungen ab 58 ein, um auf Kosten der Rentenversicherten den Arbeitsmarkt zu entlasten. Das hinderte Blüm aber nicht daran, kackfrech den Spruch "die Rente ist sicher" abzulassen. Was wäre die Politik ohne Quoten-Clowns, die Sachthemen mit dummen Sprüchen personalisieren und entsachlichen. In der Politik wimmelt es geradezu von dieser Sorte systemrelevanter "Arbeitnehmervertreter", die teilweise mit einem Augenaufschlag daher kommen, als könnten sie kein Wässerchen trüben. Der Spruch "die Rente ist sicher" ist reine Fiktion, denn die Rente ist nicht sicher vor Blüm und Konsorten. Die Frühverrentungswelle beispielswiese wurde von den Versicherten, die noch arbeiteten, durch sinkende Rentenansprüche bezahlt. Nach Kohl kam Schröder und die Propaganda wurde umgestellt auf das Schlechtreden der gesetzlichen Rente, die Kinderlüge und das Unwort Generationenvertrag, um den Markt für kapitalgedeckte Finanzprodukte zur Altersvorsorge weiter zu entwickeln. Heute bekommen die ersten eine Ahnung, was es heißt, mit diesen Produkten Altersvorsorge zu betreiben und Finanzkonzerne mit billigem Geld durchzufüttern. Mal sehen, wenn abgerechnet wird. Mal sehen, ob es dann nicht arm wegen privater Vorsorge heißt! Da Ostdeutschland heute ein Billiglohnland ist, und der Staat nicht gezwungen sein möchte, zu niedrige Renten durch Grundsicherung aufzustocken zu müssen, gibt es dort mehr Rente für weniger Beitrag. Da waren wieder Geschenkeverteiler am Werk, und westdeutsche Rentner müssen für zu niedrige Löhne im Osten büßen! Im Prawda-Jargon heißt das, Ost und West wachsen zusammen. Die Industrie leistet keinen Beitrag, sondern spart Lohnkosten und gleichzeitig Steuern und Sozialabgaben. Ähnliche Maßnahmen zur Rentenanhebung von Geringverdienern werden auch regelmäßig zB. für Minijobber angedacht. Die Industrie kann schließlich keine vernünftigen Löhne und Renten zahlen, sondern Billigjobs sollen demnächst nicht nur in Ostdeutschland von Rentnern subventioniert werden. Nie durfte das Volk so zahlreich und viel strampeln, während Banken und Konzerne Kasse ordentlich machen. Die Vorleser systemrelevanter Nachrichten verlautbaren das als "Rekordbeschäftigung". Wie wahr!

EU-Osterweiterung: Beitrittsgebiete der EU

Der Anschluß der DDR ist mit einigen Abstrichen bis heute die Blaupause, mit der sich die Oberfunktionäre der EU neue Beitrittsgebiete einverleiben. Im ersten Schritt diktieren die Nobelpreisträger der Banken und Konzerne den Mitgliedskandidaten sogenannte "strukturelle Reformen" auf, die ungefähr so wirken, wie die Einführung der D-Mark in Ostdeutschland. Das heißt, die werden erst mal auf Ground Zero gelevelt, damit es anschließend "wieder aufwärts" geht. Die Folgen, die sich hervorragend dem Kommunismus oder sonstigen Vorgängerregimen in die Schuhe schieben lassen, sind hohe Arbeitslosigkeit, sehr niedrige Löhne, sehr niedrige Renten und sehr viele, die flüchten müssen, um im Ausland zu arbeiten. Gewinner sind Banken und Konzerne, die die einheimische Industrie der neuen Mitglieder vernichten und expandieren können. Diese strukturelle Übervorteilung nennen die auch gerne "Wettbewerb". Die Verlierer sind jedoch nicht nur die Arbeitnehmer und Rentner in den Beitrittsgebieten, sondern auch hier. "Wettbewerb" existiert nur für die Menschen, die hier wie dort mehr strampeln dürfen. Denn die Flüchtlinge arbeiten häufig zu besonders niedrigen Löhnen. Niedrigere Löhne aber heißt niedrigere Einnahmen der Rentenkasse bzw. Renteneinbußen! Die Rente einheimischer Metzger von gestern kann nicht von den Rentenbeiträgen bulgarischer oder rumänischer Lohnsklaven in Fleischbetrieben von heute bezahlt werden. Dafür verkaufen die ihre Arbeitskraft einfach zu billig und sind zu fleißig. Für Deutsche rechnet sich solche Arbeit nicht. Das Umlageprinzip aller Sozialversicherungen gerät in Gefahr, wenn Beschäftigungsniveau und Lohnniveau übermäßig sinken. Das schlägt im Moment nicht durch, da noch die Zahl der Berufstätigen jedes Jahr steigt. Das heißt unsere Funktionäre verschieben die Probleme nur in die Zukunft. Darin sind sind sie echte Meister. Alterspyramide, Generationenvertrag? Vielleicht weiß Mutti noch nicht, daß wir im vereinigten Europa leben und der Arbeitsmarkt in der BRD aus ganz Europa gespeist wird. Mehr Kinder gleich mehr gute sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Zukunft? Der Schuß mit der Kinderlüge dürfte nach hinten losgehen! Bezeichnender Weise sind die Systeme der sozialen Sicherung innerhalb der EU kein Thema. Jedes Mitglied wurstelt für sich. Für Banken und Konzerne ist das der Freibrief, diese Systeme Schritt für Schritt zu unterminieren und abzuräumen. Welcher Unternehmer möchte hierzulande schon die Rentenbeiträge seiner Arbeitnehmer verdoppeln? Dem ist es viel lieber, die Arbeitnehmer zu zwingen, privat vorzusorgen und gleichzeitig Sozialbeiträge einzusparen! Die Ausschlachtung neuer Beitrittsgebiete der EU ist für die Völker Europas desaströs, für Banken und Konzerne dagegen ein doppelter Gewinn. So wundert es nicht, daß es in Ost- wie Westdeutschland Menschen gibt, die die Mauer wieder hochziehen wollen, und zwar 10 m höher!

Der (T)Euro

Die "strukturellen Reformen" im Rahmen der (T)Euro-Einführung und Krise zeigen exemplarisch die Mechanismen "struktureller Übervorteilung", die nichts mit "Wettbewerb" zu tun haben. Mit der (T)Euro-Einführung wurden die lokalen Planwirtschaftler insbesondere kleinerer Mitgliedsstaaten ausgeschaltet, denn ihnen wurde die Möglichkeit genommen, Wirtschaft und Arbeitsplätze durch eine Abwertung ihrer Währung zu sichern. Daher klappen diese Mitgliedsstaaten teilweise einfach zusammen und werden ausverkauft wie die DDR nach Einführung der D-Mark. Und wie im Falle der DDR bezahlen nicht nur die Arbeitnehmer und Rentner zB. in Griechenland, sondern auch in allen anderen Mitgliedsstaaten für diesen Ausverkauf. Denn auf dem europäischen Markt interessiert es beispielsweise deutsche Unternehmer herzlich wenig, vernünftige Löhne und Renten zu zahlen. Auch wenn mancher sonntags mit dem schwarz-rot-goldenen Fähnchen wedelt und davon spricht, was er alles für Deutschland tut. Heute regieren nicht mehr die Planwirtschaftler einzelner Mitgliedsstaaten, sondern die der EZB. Hätten die Griechen noch ihre eigene Währung und ihre eigenen Planwirtschaftler, könnten sie über Nacht die Drachme und alle ausländischen Firmen abwerten, die auf den Handel mit Griechenland angewiesen sind. Fehlte nur noch ein Rohwedder, der diese Firmen dann quasi zum Nulltarif verscherbelt. Wirklichen Wettbewerb dagegen gibt es auf dem Arbeitsmarkt. Dort dürfen sich die Arbeitnehmer und Rentner europaweit um die Wette abstrampeln, während Banken und Konzerne Europa aufteilen.

EU-Osterweiterung: Ukraine

Neben dem nahen Osten, wo die Grundwerte-Dschihadis teilweise von sehr weit anreisen, um ihre Werte in den Sand zu bomben, zeichnet sich die Ukraine zwar noch nicht militärisch, aber bereits verbal und wirtschaftlich als nächster Schlachtplatz ab. Denn die "freie Welt" hat die Ukraine auf der Landkarte entdeckt. Die Grundwerte-Dschihadis der "freien Welt" glauben, ihre Werte seien universal. Das haben sie mit den Dschihadis gemeinsam, die mit dem Koran rumlaufen. Hauptunterschied ist das chirurgische Besteck: Während die einen Köpfe oder Gliedmaßen ihrer Gegner teilweise noch in echter Handarbeit abtrennen, arbeiten die anderen eher ferngesteuert.

Mit dem Oligarchenwechsel und der Machtergreifung eines Wirtschaftsministers der Vorgängerregierung Poroschenko haben sich Arbeitnehmer und Rentner in der Ukraine einen Bärendienst erwiesen. Wirtschaft und Rente in freiem Fall. Erster Schritt für "Hilfen" der EU werden wie üblich "strukturelle" Reformen der Restukraine sein. Und da Arbeiter und Rentner in der Ukraine in Saus und Braus leben, werden sie auch zu aller erst diese Reformen bezahlen. Wenn sich Russen und die "freie Welt" inklusive ihrer Vasallen in der Ukraine um die Ukraine prügeln, zahlen aber nicht nur die Menschen in diesem von Oligarchen ausgeplünderten Land den Preis. Auch in der BRD werden wieder Arbeitnehmer und Rentner dafür zur Kasse gebeten werden. Denn immer, wenn Polit-Funktionäre ein neues Projekt entdecken, heißt es für die Geldesel der Nation, den Gürtel enger schnallen und noch mehr latzen.

Wachsender Wohlstand und Wachstum

Wachsender Wohlstand und Wachstum entwickeln sich seit dem Anschluß der DDR auseinander. Es gab Zeiten, da hieß Wachstum höhere Löhne, folglich höhere Renten, kürzere Arbeitszeiten, kurzum wachsenden Wohlstand. Und genau wachsendem Wohlstand dienen doch angeblich all diese wunderbaren Projekte wie der Anschluß der DDR, die Osterweiterungen der EU, die Einführung des Euros oder die Assoziierungsversuche mit der Ukraine. Angeblich, denn das Wachstum von heute erfolgt auf Kosten niedrigerer Löhne, niedrigerer Renten, mehr Arbeit und sinkendem Wohlstand. Den Geldeseln der Nation, den Arbeitnehmern und Rentnern geht jedoch langsam die Kohle für diese Projekte aus. Bald können sich die Geldesel den Staat, Banken und Konzerne nicht mehr leisten! Abgesehen davon ist es schwachsinnig, mehr Wachstum, also steigenden Ressourcen- und Naturverbrauch mit sinkendem Wohlstand zu bezahlen. Schlimmer noch: Wer Wachstum, wenn überhaupt, dann nur noch durch mehr Arbeit für weniger Geld realisieren kann, der braucht in Zukunft noch mehr Arbeit für noch weniger Geld. Daher auch die Kinderpropaganda: Unsere "Volksvertreter" sind nur noch für sich und ihre Freunde da und sehen vor, dieses lohn- und rentenschädliche Pyramidensytem langfristig durch mehr Kindern am laufen zu halten. Trotz der in Europa spätestens seit der Einführung des (T)Euros explodierenden Arbeitslosigkeit. Mehr Wohlstand durch mehr Kinder, das hat noch nie funktioniert.
Wie wäre es mal zur Abwechslung mit einem Projekt, wo es für alle beteiligten höhere Löhne und mehr Rente für weniger Arbeit gibt? Wo nicht die Planwirtschaftler ohne Plan der EZB bestimmen, was "Wettbewerb" ist. Wie wäre es wieder mit Wachstum = wachsendem Wohlstand? Mit Shareholder Value für den Steuerzahler? Dumm gelaufen, denn Banken und Konzerne kriegen den Hals nicht voll genug, und spielen die Völker Europas gegeneinander aus. So, wie auch beim Steuerrecht.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 10.11.14